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0700 Uhr – 5. August 2018 – Glücksburg

Mit emotionalem Countdown wurden die knapp 270 Einzelstarter auf die 3,8km lange Schwimmstrecke in die Flensburger Förde entlassen. Bei 24° im Wasser war der Neoprenanzug schon fast zu heiß. Leichter Wellengang und leichter Wind machten das Freiwasserschwimmen anstrengend und erschwerten die Orientierung. Dadurch passierte auch ein Schwimmfehler, der mich etwa 100m extra schwimmen lassen musste.
Nach 1 Stunde und 8 Minuten war die Schwimmstrecke erledigt. Durch die zahlreichen Zuschauer hindurch ging es die Wechselzone, um fix die Bekleidung fürs Radfahren anzulegen. Noch ein kurzer Blick auf die zahlreichen Zuschauer und ab aufs Rad.
Nun sollte die 30km-Runde um Glücksburg 6-mal durchfahren werden. Das Streckenprofil gestaltete sich eher anspruchsvoll, da doch so einige Höhenmeter pro Runde zu erklimmen waren. Die größte Sorge war die ganze Zeit, ob das Material hält. Nicht wenige waren tatsächlich am Wegesrand mit dem Wechseln eines Schlauches beschäftigt. Auf jeder Runde ging es den Berg kurz vor der Wechselzone hinauf zum Verpflegungspunkt und dabei mitten durch die Zuschauer, die bis auf einen Kanal von ca. 1,5m breite alle mit auf der Strecke standen – Gänsehaut bei jeder Durchfahrt.

Nach 5 Stunden und 31 Minuten stand dann aber fest, das Material hält. Die 180km auf dem Rad waren geschafft. Zurück durch die Zuschauer in die Wechselzone und wieder fix die Bekleidung zum Laufen gewechselt.
Nun waren 8,44km 5-mal abzulaufen.
Es fiel zunehmend schwerer. Gehpausen mussten immer häufiger sein. Unterstützt durch Zuschauer und die Familie kam das Ziel aber doch Meter um Meter näher.
Nach 11 Stunden und 50 Minuten war ich dann im Zielkanal und versuchte so gut es noch ging die Emotionen und die Stimmung der Zuschauer mitzunehmen. Für mein Erstes Mal hatte ich mir vorgenommen, wenn ich denn ankomme, bitte unter 12 Stunden – Ziel erreicht!

Ein großes Lob geht an das Team vom Ostseeman nach Glücksburg, die (wieder) einen hervorragenden Wettkampf organisiert haben. Die Zuschauer waren auch nach etlichen Stunden nicht müde die Athleten anzufeuern und zu motivieren. Die Helfer haben einen super Job gemacht und waren durchgehend positiv eingestellt. Ein super Event für Sportler und Familien.

Für mich ist jetzt erst mal Erholung angesagt und dann … schaue ich mal in den Kalender …

sportliche Grüße
Mathias

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